Theater 2013 – „Umdraaht“

Eine bayerische Komödie zum Lachen und zum Nachdenken, in drei Akten, von Peter Landsdorfer

„Mei hast es du schön, so schön wie du möcht ich’s auch amal haben“,  ein alltäglicher Satz, den jeder schon einmal gehört oder auch selbst ausgesprochen hat. Doch wer hat schon die Möglichkeit in die Rolle des anderen zu schlüpfen um auszuprobieren, wie „schön“ es der Andere wirklich hat?

In einem kleinen bayerischen Dorf leben verschiedenste Charaktere miteinander. Doch jeder ist auf das Leben des anderen insgeheim ein wenig neidig. Zunächst findet sich jeder mit seinem Schicksal noch ab, doch als die Nörgeleien und Sticheleien überhand nehmen, beschliesst man, alles „umdraaht“ zu machen. Ein jeder schlüpft in die Rolle des anderen und probiert dessen „schönes“ Leben aus. Doch es kommt wie es kommen muss….

…Letztendlich muss sich jeder eingestehen, dass die Rolle des anderen doch nicht ganz so einfach ist, wie man es sich vorgestellt hatte.

 

Termine: Beginn jeweils um 20 Uhr

16. November, Samstag (Premiere)

22. November, Freitag

23. November, Samstag

29. November, Freitag

30. November, Samstag

Alle Aufführungen finden in der Unterdieß’ner Mehrzweckhalle statt.

Kartenvorverkauf:

durch Hildegard Brückl, Telefon: 08243 / 960354

Mo. – Fr. von 17:00 – 19:30 Uhr

Samstag von 10:00 – 12:00 Uhr

Erste Fotos

Darsteller:

Simpl Poet und Maler Christian Böck
Veronika D’ Bräuwirtin Monika Gleich
Preller-Hans Viehhändler und Gast Rainer Höfler
Herr Rat Richter Johann Haugg
Genofeva Dipfl seine Gerichtsschreiberin Petra Otte
Theresia Duckerer resolute Großbäuerin Petra Kräß
Duckerer Leopold, genannt Poldi deren schüchterner Mann Fritz Kräß
D’ Kräuterbinder Gundl Krenweiberl Erna Winterholler
Regie: Wilfried Marsch, Monika Gleich
Souffleusen: Gabriele Rohrmoser, Petra Braun
Inspizient: Fanny Seefelder, Andrea Marsch
Maske: Ulrike Knab, Gertraud Baral, Elisabeth Welz
Kostüme: Hildegard Brückl
Bühnenbau: Michael Carl, Klaus Miller, Manfred Brückl, Gerrit Loose,
Hans-Peter Sickinger, Thomas Wislsperger,
Ton & Technik: Klaus Miller, Michael Carl
und viele weitere Helfer vor und hinter der Bühne…..

 

Wir wünschen Ihnen einen vergnügten Theaterabend!

Hier gibt’s das Plakat und die Stückbeschreibung zum herunter laden.

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Wie entsteht das Bühnenbild?

Unterdießener Bühnenbauer plaudern hinter den Kulissen

Von Susanne Schmidt-tesch

Dieser Artikel ist am 04.11.2012 im Landsberger Tagblatt erschienen. (Link)

Kurz vor der Aufführung steht alles an seinem Platz. Die Türen funktionieren, der grüne Kachelofen steht im Eck und das Mobiliar ist vorhanden. Jetzt geht es nur noch um Feinarbeiten, wie Wände streichen ausführen. Bis dahin hatten die sieben Bühnenbauer des Theatervereins Unterdießen einiges zu tun. Im ersten Vierteljahr nach der Stückauswahl sind vor allem die Vorarbeiten wichtig, erzählt Michael Carl, Bühnenbau-Chef.

Nachdem der Regisseur festgelegt hat, wie sich die Spieler auf der Bühne bewegen und wie viele Türen und Fenster benötigt werden, bespricht er seine Wünsche mit dem Bühnenchef. Carl entwickelt aus den Vorgaben den Plan. Er arbeitet das Bühnenbild soweit und detailliert aus, dass genau nach Bauplan gearbeitet werden kann. Der besondere Anspruch dabei ist, dass die Bühne einen heimischen Eindruck macht und wohnlich wirkt. Wendeltreppen, Außenansichten, wie beim Stück „Ratsch & Tratsch“ oder mehrere Zimmer auf einmal wie bei die „D’Wahllumpen“ wurden vom Bühnenbau schon realisiert. Ein viertel Jahr vor der Aufführung wollen die Laiendarsteller dann auf der Bühne proben. Für die Bühnenbauer heißt dies, innerhalb eines Tages müssen sie die vorbereiteten Elemente auf der Bühne installieren, damit diese spielfähig ist. Danach können sie zwischendurch immer wieder an den Kulissen weiterarbeiten. Dabei versuchen sie die künstlerischen Vorstellungen von Bühnenbildnerin Barbara Preitauer umzusetzen. Auch Änderungen kommen immer wieder mal wieder von ihr oder den Spielleitern. Fachmann für Ton und Technik ist Klaus Miller. Er besorgt alle Geräusche, die eingespielt werden müssen und sorgt damit für den „guten Ton“ auf der Bühne. Nebelscheinwerfer, Blitz, Donner, Kirchenglocken, Pferdegewieher, Kutschenunfall, Vogelstimmen, Babygeschrei alles soll möglichst realistisch klingen und muss sekundengenau kommen. Der Bühnenbau ist also nicht nur für den Aufbau zuständig, sondern das auch während der Aufführung Technik, Licht und Ton einwandfrei funktionieren. Eine Herausforderung ist es, wenn bei einem Theaterstück mehrere Bühnenbilder erforderlich sind, wie es bei der „Die Ledigensteuer“ der Fall war. Dann sind möglichst einfach zu bedienende Elemente und Konstruktionen für einen schnellen Umbau wichtig.

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Die Bühnenbaugruppe des Theatervereins Unterdießen: (v. li.)Rudi Köpf, Manfred Brückl, Thomas Wislsperger, Hans-Peter Sickinger Michael Carl, Klaus Miller. Nicht im Bild ist das jüngste Mitglied Gerrit Loose. Foto: Susanne Schmidt-Tesch

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Neue Homepage und Fotos 2012

Die Theaterseite ist umgezogen und hat ein neues Design bekommen. Fehlende Inhalte werden natürlich noch nachgeliefert.

Die Fotos vom Stück „Das sündige Dorf“ sind nun online und unter dem Menüpunkt „Galerie“ zu finden.

Viel Spaß beim Anschau’n!

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